Klassik

Eröffnungsritual mit Otto Lechner und Hans Tschiritsch


„Kunst in der Kartause“ lädt zum musikalischen Dialog in die Wachau — heuer erstmals unter der künstlerischen Leitung des renommierten Akkordeonvirtuosen Otto Lechner!

In der Kartause Aggsbach am Südufer der Wachau das Musikfestival „Kunst in der Kartause“ findet unter der künstlerischen Leitung des bekannten österreichischen Akkordeonvirtuosen Otto Lechner statt. Entsprechend dem Festivaltitel „Mit Pfeifen und Zungen“ wird sich Otto Lechner vor allem dem Musizieren an der Orgel und mit dem Akkordeon widmen. Mit dabei sind viele musikalische Wegbegleiter.

„Ich habe immer einen Dialog gesucht, eine Entgrenzung, eine Möglichkeit, mich und andere zu verstehen und zu überraschen,“ beschreibt Otto Lechner seinen Zugang zur Musik im Allgemeinen und konkretisiert in Bezug auf Kunst in der Kartause: „In diesem Sinne werde ich in der Aggsbacher Kartause und ihrer Umgebung mit musikalischen Freunden aus Nah und Fern vier Tage lang für kultivierte Unordnung sorgen. Mag schon sein, dass dabei ein paar stilistische Feinheiten den Aggsbach runter gehen, aber es weitet sich der Horizont.“

Mit „Kunst in der Kartause“ kehrt Otto Lechner in seine Heimat zurück. So ist er in Gansbach, einem Nachbarort von Aggsbach Dorf aufgewachsen und hat im Stiftsgymnasium Melk maturiert. In seiner Jugend spielte er sowohl Akkordeon bei Dorffesten, Orgel in der Kirche und Piano in der Schule und später auf Tourneen bei den ersten Kabarettprogrammen seines Schulkollegen und Freundes Josef Hader. So gesehen war es für Lechner nur naheliegend, dass er beim ersten von ihm kuratierten Festival nicht nur als Akkordeonist sondern auch als Organist in Erscheinung tritt, um so ganz bewusst die Möglichkeiten der beiden Instrumente auszuloten.


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