Jazz · Neue Klassik · Klassik

Eröffnungskonzert Wien Modern: Wiener Philharmoniker


Ganz ohne jeden Dirigenten eröffnen die Wiener Philharmoniker die diesjährige Ausgabe des Festivals »Wien Modern«. Dass sie damit ein Risiko eingehen, trägt dem heurigen Festivalmotto »Sicherheit« Rechnung – und lässt ein schon jetzt als historisch zu bezeichnendes Ereignis erwarten.

John Cage
4'33'' (1952)

Arnold Schönberg
Verklärte Nacht op. 4 (Fassung für Streichorchester 1943) (1899/1943)






John Cage
Sixty-Eight (1992)
Johannes Maria Staud
Scattered Light für unbalanciertes Orchester (2017-2018) (UA)
Kompositionsauftrag von Wien Modern, Konzerthaus Berlin und Tiroler Symphonieorchester Innsbruck.

Ganz ohne jeden Dirigenten eröffnen die Wiener Philharmoniker die diesjährige Ausgabe des Festivals »Wien Modern«. Dass sie damit ein Risiko eingehen, trägt dem heurigen Festivalmotto »Sicherheit« Rechnung – und lässt ein schon jetzt als historisch zu bezeichnendes Ereignis erwarten. Dieses beginnt mit dem legendären »stillen Stück« »4'33''« des Avantgarde-Pioniers John Cage. In dessen Spätwerk »Sixty-Eight« entscheiden alle 68 Mitwirkenden selbst über Beginn und Ende ihrer Töne. Johannes Maria Staud präsentiert kurz vor der Uraufführung seiner neuen Oper »Die Weiden« im Haus am Ring eine Novität, die er speziell für die »unbalancierten« Philharmoniker komponiert hat. Das Orchester selbst und sein Konzertmeister Rainer Honeck haben sich für diesen Anlass ein echtes Wiener Meisterwerk gewünscht: Arnold Schönbergs »Verklärte Nacht« in der späten Fassung für Streichorchester.


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