Literatur · Klassik

Eröffnung Emsiana


Seit der Festivalgründung der Emsiana gestaltet die tonart sinfonietta, das junge Kammerorchester der tonart Musikschule Mittleres Rheintal, unter der Leitung von Mag. Markus Pferscher das Eröffnungskonzert.

Musikalisch zu Gast ist heuer das quartetto 1919. Das italienische Ensemble (Stimme, Akkordeon, Kontrabass und Klavier) widmet sich im Besonderen den canzoni italiane , den italienischen Liedern und Schlagern der Zwischenkriegszeit. Werke, die oftmals auch von großen Opernpersönlichkeiten interpretiert wurden und regelrechte kleine oder große Meisterwerke sind, Opernarien nicht un ähnlich. Die Stimmtechnik, die Michele Andalò anwendet, nennt sich stornello fiorentino und wurde vom Sänger Carlo Buti entwickelt. Zu hören sind Werke von Giacomo Puccini, Max Bruch, Johann Strauß, Cesare Bixio, u. a. Als Festredner anlässlich der Eröffnung Emsiana 2014 spricht der Schriftsteller Robert Menasse zum Thema »Von der Schwierigkeit und der Notwendigkeit, aus der Geschichte eine Idee zu machen.

Das Habsburgerreich, die Jüdische Nation und die Europäische Union – und was das alles mit Hohenems zu tun hat.« Anschließend finden die Ausstellungseröffnungen von Margot Collini, Dietmar Fend, Heller . Ulmer, Ursula Dünser und Karin Nussbaumer, Karl-Anton Mathis und Peter Mathis, sowie die Gedenkausstellung Gert Hoor im ehemaligen Jüdi - schen Viertel und der Marktstraße statt. Die Ausstellungen, das Jüdisches Museum und das Museum auf Zeit haben bis Mitter - nacht geöffnet.


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