Vortrag · Diverses

Erika Freeman: Gegen das Vergessen


Gedenken an die Reichskristallnacht 1938.

In der Nacht vom 9. auf 10. November 2020 jähren sich zum 82. Mal die Novemberpogrome von 1938. Zu diesem Anlass lädt Stadt:Kultur die USamerikanische Psychoanalytikerin Dr. Erika Padan Freeman gemeinsam mit dem Journalisten Josef Neumayr, Gründer von „A Letter To The Stars“, zu einem Gespräch.

Als unbegleitetes zwölfjähriges Mädchen musste Erika, jüdische Wienerin, im März 1940 vor dem Naziregime nach New York flüchten. Nach ihrem Psychologie-Studium an der Columbia University wurde sie in ihrem Emigrationsland USA zur gefeierten mentalen Stütze und Freundin großer Hollywood-Stars wie Marilyn Monroe, Paul Newman, Woody Allen. Noch immer ist sie mit Politikonen wie Hillary Clinton im regen Austausch.

Die agile 93-Jährige kehrt regelmäßig in ihre alte Heimat Österreich zurück und setzt sich unermüdlich gegen das Vergessen, für Frauenrechte, und für Israel ein. Im Rahmen von Stadt:Kultur spricht Dr. Freeman als Zeitzeugin über ihre Flucht aus Österreich,
den Nachhall des Schreckens der NS-Zeit und darüber, wofür die Novemberpogrome 82 Jahre danach stehen (sollten).


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