Vortrag

Erfasst, verfolgt, vernichtet - Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus


PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Harald Dossi
Parlamentsdirektor

Einleitende Worte:
Chefarzt Dr. Georg Psota
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP)

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Podiumsdiskussion:
Mag. Dr. Herwig Czech
Historiker, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Mag.a Dr.in Brigitte Kepplinger
Historikerin, Obfrau des Vereins Schloss Hartheim

Chefarzt Dr. Georg Psota
Präsident ÖGPP

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Vorstandsmitglied DGPPN

Moderation:
Doz.in Mag.a Dr.in Heidemarie Uhl
Historikerin, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Im Anschluss wird zu einem Getränkeempfang in die Säulenhalle geladen.

Den "Euthanasie"-Morden im Deutschen Reich fielen mehr als 200.000 kranke und behinderte Menschen - vor allem Patientinnen und Patienten aus psychiatrischen Einrichtungen, aus Alters- und Pflegeheimen - zum Opfer, viele davon in Österreich. Die Vernichtungszentren der "Aktion T4" bildeten darüber hinaus eine direkte Vorstufe zur Shoah.
Von 20. bis 27. Jänner 2016 wird die Ausstellung "ERFASST, VERFOLGT, VERNICHTET - Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), ergänzt durch Auszüge der Ausstellung der Gedenkstätte Steinhof, im Palais Epstein gezeigt.
Als Abschluss der Ausstellung wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Frage nachgegangen, weshalb sich wesentliche Teile eines medizinischen Faches in den Dienst von Rassismus, Antisemitismus, Selektion und Massenmord stellten. Ebenso wird die Frage verfolgt, weshalb viele Täter ohne maßgebliche Unterbrechung auch nach 1945 wieder in einflussreichen Positionen an psychiatrischen Einrichtungen tätig sein konnten.


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