Pop / Rock

Er ist tot, Jim


Mit ihrem zweiten Studioalbum „Wir lassen uns gehen“ melden sich Er ist tot, Jim 2015 gewohnt laut und wortgewaltig zurück. Die Wiener Rockband legt ein Konzeptalbum über das Sich-Finden in einer zunehmend komplizierten Welt vor. Peter Vandors Texte handeln von Entfremdung, Bindungsängsten und Abschied nehmen – sowohl von vertrauten Menschen als auch liebgewonnen Träumen. Doch resigniert wird nicht. Auf Ärger und Verzweiflung folgen Versöhnung und ein neuer Anlauf. Man macht weiter, lässt sich nicht hängen und verliert nie den Humor.

Musikalisch geben sich die 11 Tracks von „Wir lassen uns gehen“ (2015) fokussierter und kantiger als das Vorgängeralbum „An der Spitze ist für alle Platz“ (2011). Düster gehaltener Post Punk hält Einzug, die Gitarren werden kratziger, die Rhytmen treibender, die Produktion selbstbewusster. Die Punkrock-Anfänge der Band sind nach wie vor Teil des gereiften musikalischen Album-Sounds, der sich auch nicht fürchtet Pop-Vorlieben anzudeuten.


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