Theater

Ephraim Kishon: Um Gottes Willen; der Vaterschaftsprozess des Zimmermann Josef


Ein Bezirksgericht irgendwo in Israel im Jahre Null – oder so ähnlich. Joseph Zimmermann ist es leid, mit seinem bescheidenen Einkomen auch noch den neugeborenen Jesus durchzufüttern. Soll doch sein Erzeuger – der Allmächtige – dafür aufkommen. Doch ist Jesus tatsächlich Gottes Sohn? Die beiden rivalisierenden Anwältinnen sollten das mit Hilfe der heiligen Schrift doch rasch klären können? Doch ganz so einfach ist es dann nicht, und selbst die kompetentesten Zeugen sorgen für noch mehr Verwirrung. Und was denkt Maria eigentlich über die ganze Sache?

Viel Zank und Streit mit reger Beteiligung Gottes höchstselbst treiben den Richter in die Verzweiflung und auch das widerspenstige Gerichtspersonal unterstützt das Tohuwabohu nach Kräften. Und dann mischt auch noch die Putzfrau mit …

In einer Zeit, die von religiösen Fanatikern und den durch sie begangenen Verbrechen geprägt ist, halten die RE-ACTORS Vienna mit dieser Kömödie von Ephraim Kishon dagegen. Ironie und Selbstironie statt Wahnsinn, Humor statt Bomben. „Im Namen Gottes“ nicht töten sondern lachen.


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