Klassik

Eos Quartett


Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz

Das Eos-Quartett, das 1992 in Wien gegründet wurde, blickt auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurück. In Österreich, aber auch im Ausland, etwa in Moskau oder in Tokio, ernteten die vier Mitglieder der Wiener Symphoniker für ihre kammermusikalischen Aktivitäten Begeisterung.

Die Richtung, die sie einschlugen, führte offenkundig auf die ideale Bahn: Zeit wollte man sich nehmen, um die ausgewählten Partituren zu studieren, die Interpretationen zu erarbeiten und reifen zu lassen. Ganz bewusst setzte die Musikergemeinschaft auf eine behutsame Entwicklung, die es möglich machte, neben der Orchestertätigkeit Kammermusik auf höchstem Niveau zu betreiben. Das Repertoire sollte die gesamte Spanne der Quartettliteratur umfassen, von Haydn bis zur Moderne. Unterstützung erfuhr das Eos-Quartett im Wiener Konzerthaus durch erfahrene Musiker wie Gerhard Schulz, György Kurtag oder Vladimir Fedosejew. So gelang es, ein modernes, den Anforderungen des Musikbetriebs am Beginn des 21.Jahrhunderts genügendes Ensemble zu bilden, das die musikantischen Qualitäten eines klassischen "Orchesterquartetts" verinnerlicht hat, aber auf die heute unabdingbare Präzision und stilistische Wendigkeit nicht verzichtet.

Das Konzerthaus ist seit 1994, dem Beginn der regelmäßigen öffentlichen Auftritte, auch die Heimstätte des Ensembles. Mittlerweile ist das Repertoire zu beachtlicher Größe angewachsen. Neben den Hauptwerken der Klassik und Romantik konnte das Ensemble auch Spezialzyklen realisieren, etwa die Gesamtaufführung der Streichquartette Paul Hindemiths. Gerade die Musik der Epoche der "Krise der Tonalität" nehmen einen besonderen Stellenwert im Spielplan des Eos-Quartetts ein, das Stücke von Strawinsky, Martinu, Schostakowitsch, Hindemith oder Schulhoff neben Klassikern auf CD verewigt hat.

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