Neue Klassik · Klassik

Ensemble Zeitfluss


In einem Programm mit kompakter Ensemblebesetzung ohne Schlagzeug widmet sich das Ensemble Zeitfluss neben zwei immer wieder gern gehörten Werken von Bruno Maderna und Tristan Murail erneut dem Schaffen von in Österreich lebenden KomponistInnen der jüngeren bis mittleren Generation, diesmal in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgenössische Musik (ÖGZM).

Die ÖGZM wurde 1949 in Wien gegründet und war in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit neben der IGNM und dem ÖKB eine der größeren österreichischen KomponistInnenvereinigungen. Insbesondere in den letzten Jahren trat die ÖGZM durch das Engagement von Morgana Petrik verstärkt in Erscheinung, u.a. auch mit Konzerten in den Bundesländern. Das im Minoritensaal stattfindende Konzert ist Teil einer Kooperation mit dem Ensemble Zeitfluss, die mit einem Konzert in Wien am 25. Oktober ihre Fortsetzung findet. Dabei werden Werke von Elisabeth Harnik und Anselm Schaufler – die in der Steiermark leben – mit Arbeiten von Daniel Oliver Moser – der im Ensemble Bratsche spielt –, Mirela Ivičević und Gerald Resch kombiniert; Harnik, Ivičević und Resch sind zudem Mitglieder der ÖGZM. Die beiden letztgenannten haben zum Teil in Graz studiert, nun aber ihren Lebensmittelpunkt in Wien. Umso mehr freut es uns, dass bei dieser Gelegenheit ihre Stücke nun hier zu hören sind.

Werke:
Tristan Murail: Paludes
Daniel Oliver Moser: N.N.
Elisabet Harnik: Klopotec
Mirela Ivičević: S. sucht / This is a love song
Anselm Schaufler: Via
Gerald Resch: Antipoden
Bruno Maderna: Sonata per un satelite

Ensemble Zeitfluss
ÖGZM


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