Alte Musik · Klassik

Ensemble Zefiro - Wassermusik


Der Eröffnungsabend der diesjährigen Barocktage steht ganz im Zeichen des reinigenden und fließenden Elements. Nach einem spirituell-erfrischenden Auftakt in der Stiftskirche ist der Abend den barocken „Wassermusiken“ gewidmet.

Ensemble Zefiro Jan van Hoecke, Blockflöte Jovanka Marville, Orgel Iain MacNeil, Bariton P. Martin Rotheneder, Thomas Daniel Schlee, Auftragskomposition

Der Eröffnungsabend der diesjährigen Barocktage steht ganz im Zeichen des reinigenden und fließenden Elements. Nach einem spirituell-erfrischenden Auftakt in der Stiftskirche ist der Abend den barocken „Wassermusiken“ gewidmet – jener weniger bekannten mit dem Untertitel „Hamburger Ebb’ und Fluth“, die Georg Philipp Telemann zur 100-Jahr-Feier der Hamburger Admiralität komponierte und jener berühmten von Georg Friedrich Händel, uraufgeführt anlässlich einer königlichen Bootsfahrt auf der Themse im Jahr 1717. Zwei Komponisten, die das musikalische Leben ihrer Zeit prägten und mit ihren Angeboten für ein bürgerliches Konzertpublikum den Konzertbetrieb revolutionierten. Zwei Werke, die barocker kaum sein könnten: sinnlich, bewegt und festlich. Das Publikum der Barocktage ist eingeladen, die Musiker auf ihrem Weg von der Kirche bis in den spätabendlichen Park zu begleiten, um die Händel’sche Wassermusik unter freiem Himmel am Wasser zu erleben. Als Gegenstück zur barocken Klangpracht komponiert der renommierte Komponist Thomas Daniel Schlee ein Auftragswerk, das am Eröffnungsabend in der Stiftskirche aufgeführt und das Thema des Festivals aufgreifen wird.


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