Neue Klassik · Klassik

Ensemble Linea


Jean-Philippe Wurtz, Leitung

Programm
Björn Wilker
Schlagen (2014)

Olga Neuwirth
spazio elastico (2005)

Clemens Gadenstätter
les cris des lumières (E.P.O.S. II) (2013–2014)

In der beispiellosen historischen Situation der Nachkriegszeit wurden die großen Metropolen Europas als Zentren der Neuen Musik durch eine zuvor aus nationalstaatlicher Perspektive eher periphere Region abgelöst, nämlich die Grenzregion zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Und diese Funktion eines europäischen Musikzentrums kann sie dank zahlreicher einschlägiger Institutionen, die sich dort etabliert haben, bis heute behaupten. Eine davon ist das 1998 von Jean-Philippe Wurtz in Straßburg gegründete Ensemble Linea. Die international renommierte Formation vom linken Rheinufer, die personell übrigens mit verwandten Organisationen rechts des Rheins eng verflochten ist, debütiert nun im Wiener Konzerthaus u. a. mit Werken von Konzerthaus-Ehrenmitglied Olga Neuwirth sowie von Clemens Gadenstätter, die es zuvor schon zu Hause präsentiert hat.


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