Alte Musik · Klassik

Ensemble Hesperion XXI


Jordi Savall bietet alle seine Ensembles auf, um die schockierende Pracht dieser gewaltigen Messe (Bibers «Missa Salisburgensis») erstmals im Wiener Konzerthaus zum Klingen zu bringen!

Im Anschluss an die «Vanitas des Sonnenkönigs» passt ein «Blendwerk» wie Bibers «Missa Salisburgensis» wie die Faust aufs Auge. Die an der venezianischen Mehrchörigkeit orientierte Komposition ist eine der kolossalsten des Barock und diente weiland nur zu Einem: Dem Publikum im Salzburger Dom anlässlich der Feierlichkeiten zum 1100-jährigen Bestehen des Fürsterzbistums zu demonstrieren, wo hier der Hammer hängt, nämlich in Händen des damals regierenden Max Gandolph von Kuenburg, der übrigens ein großer Pedant, fanatischer Regulierer und Hexenverfolger war. Jordi Savall bietet alle seine Ensembles auf, um die schockierende Pracht dieser gewaltigen Messe erstmals im Wiener Konzerthaus zum Klingen zu bringen!

Interpreten:

Ensemble Hespèrion XXI,
Le Concert des Nations,
Ensemble La Capella Reial de Catalunya,
Hanna Bayodi-Hirt, Sopran
Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Pascal Bertin, Countertenor
David Sagastume, Countertenor
Nicholas Mulroy, Tenor
Lluis Vilamajó, Tenor
Marco Scavazza, Bariton
Daniele Carnovich, Bass
Jordi Savall, Leitung

Programm:

Bartholomäus Riedl / Pater Ignatius Augustiner
Ein langer und schöner Aufzug
Heinrich Ignaz Franz Biber
Plaudite tympana (1682))
Battalia (1673)
Missa Salisburgensis


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