Theater

Endstation Sehnsucht



„I don’t want realism. I want magic, magic …“ Mit dieser realitätsfernen Einstellung kommt Blanche DuBois nach einem verpfuschten Leben zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans.

Stella lebt da in beengten Verhältnissen mit ihrem etwas vulgären Mann, Stanley Kowalski, dem sie leidenschaftlich verbunden ist. Mit großem Gepäck, in dem sie die verblichene Pracht ihrer ehemals stolzen Südstaaten-Schönheit aufbewahrt, zieht sie als Dauergast in diese kleine Wohnung ein und verbreitet Unruhe. Sie täuscht vor, dass sie nur für einen Erholungsurlaub von ihrer Stelle als Lehrerin freigestellt worden sei und umgibt sich noch immer mit einer Aura von Zerbrechlichkeit, Sensibilität und kultiviertem Luxus.

Blanche macht keinen Hehl aus ihrer Missachtung für den „primitiven Polacken“ Stanley. Sie traut ihm nicht zu, dass er ihr ruiniertes Leben durchschauen und aufdecken könnte – und damit auch ihre letzte Chance auf eine Heirat mit dem gutmütigen Mitch zerstört. Auch als alle Hoffnung auf einen neuen Anfang zerbricht, ist Blanche unfähig, sich der Realität zu stellen und flüchtet sich immer mehr in ihre Phantasiewelt, wo sie auch ihre „Endstation“ – eine Irrenanstalt – als solche nicht mehr wahrnimmt.

Blanche DuBois Petra Morzé
Stella Kowalski, ihre Schwester Johanna Arrouas
Stanley Kowalski, deren Mann Daniel Jesch
Mitch, Stanleys Freund Dirk Nocker
Eunice, Nachbarin Tanina Beess
Steve, deren Mann Thomas Kamper
Pablo, Stanleys Freund Tobias Voigt
Eine schwarze Frau Katia Ledoux
Ein Arzt Rainer Friedrichsen
Ein junger Kassier Tobias Reinthaller
Regie: Beverly Blankenship
Bühne: Peter Loidolt
Kostüme: Erika Navas
Licht: John Lloyd Davies

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  • So., 22.07.2018

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