Theater

Endstation Sehnsucht


Seit seiner Gründung vor zwei Jahren feierte Das Wiener Jugendtheater mit seinen jährlichen Produktionen fulminante Erfolge.

In Eigenregie brachte die Theatergruppe bestehend aus 14 Jugendlichen im Alter von 17-19 Jahren bereits Oscar Wildes Komödie „Bunbury oder die Wichtigkeit Ernst zu sein“ (2016) und Noel Cowards „Heuschnupfen“ über die Bühne. Heuer wagt die Gruppe erstmalig den Schritt in das Drama – und zwar mit Tenessee Williams preisgekröntem „Endstation Sehnsucht“.

Die junge Blanche du Bois wird von Schicksalsschlägen nicht verschont und flüchtet nach dem Tod ihres geliebten Mannes, dem Verlust des Familienbesitzes und ihrer Anstellung als Lehrerin zu ihrer Schwester, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Stanley Kowalski lebt. Blanche findet sich hier in einer für sie völlig fremden, gesellschaftlich heruntergekommenen Welt wieder und stößt mit ihrem vornehmes Auftreten und ihrer Arroganz gegenüber Unterprivilegierten, auf Unverständnis und Spott. Sie baut folglich eine Scheinwelt auf – ein Konstrukt aus erlogenen Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Schon bald muss sie erkennen, dass ihr Plan, bei ihrer Schwester Fuß zu fassen und sich ein eigenes, neues Leben aufzubauen, scheitern muss, zumal Stanley beginnt Nachforschungen über ihre wahre Vergangenheit anzustellen.


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