Literatur

Ende und Anfang - Lesung anlässlich des 65. Todestages von Hermynia Zur Mühlen


Karl Kraus lobte sie als "die tapfere Hermynia Zur Mühlen, - die ihren Adel verloren, aber nicht eingebüßt und auch nichts von ihm an die Gesellschaft abgegeben hat …" Und Sándor Márai schreibt in seiner Autobiographie über "diese ungewöhnliche Gräfin" – "keine andere Frau hat einen so starken, so tröstlichen, im komplizierten Sinn des Wortes erschütternden Eindruck auf mich gemacht wie diese junge österreichische Aristokratin."
Für Karl-Markus Gauß ist Zur Mühlen die wohl bedeutendste unter den vergessenen österreichischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Und er schreibt: "So schön es ist, dass aufgeschlossene Germanisten und Kritiker sie wiederentdeckt haben – was diese unbeugsame und mutige Frau, was diese originelle und kluge Schriftstellerein vor allem verdiente, sind Leserinnen und Leser."
Die Wiener Schauspielerin Andrea Schramek hat sich intensiv mit Leben und Werk der Schriftstellerin Hermynia Zur Mühlen beschäftigt. Es ist ihr ein Anliegen, diese einem breiteren Publikum vorzustellen.
An der Harfe Angelika Siman
Foto: Peter Brandstätter


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