Theater

Ende einer Liebe


Ende einer Liebe von Pascal Rambert. Deutsch von Peter Stephan Jungk



Sie glaubten an die „amour fou“, an die absolute, die ewige Liebe. Aber jetzt ist Schluss. Im kalten Neonlicht stehen sich ein Mann und eine Frau gegenüber, versuchen, Haltung zu bewahren, während sie – einer nach dem anderen – ihre Liebe beenden. Erst der Mann. Dann die Frau. Zwei Körper in Hochspannung im Sperrfeuer der Sätze, die Einschläge lassen sich nicht verbergen, die Worte des anderen treffen im Innersten. Ein letztes Mal steckt jeder sein Territorium ab. Der Bruch ist endgültig, das Schlachtfeld unübersehbar.

Der französische Autor, Regisseur und Choreograph Pascal Rambert wurde 1962 geboren. Seit 2007 ist er Leiter des Théâtre de Gennevilliers, einem Zentrum für zeitgenössische französische Dramatik. Seine eigenen Gedichte, Theaterstücke und Erzählungen sind in 12 Sprachen übersetzt. Als Regisseur und Choreograph ist Pascal Rambert in Europa, Nordamerika und Asien tätig. Mit Clôture de l‘amour – Ende einer Liebe – schrieb er einen Gesang über die Trennung, die große Zäsur, den endgültigen Bruch zwischen zwei Menschen. Sein Abgesang auf eine Liebe, 2011 beim Festival d‘Avignon erstmals aufgeführt, wurde bereits in Moskau und Tokio, in New York, Italien und Zagreb gezeigt und unter anderem mit dem Grand Prix de Litterature dramatique ausgezeichnet.


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