Theater

Emilia Galotti


Obwohl Lessing sein Theaterstück ohne politische Intentionen schrieb, hat er doch einen brisanten Stoff geschaffen. Denn in „Emilia Galotti“ setzt er dem willkürlichen Herrschaftsstil der Monarchen den Moralbegriff des aufgeklärten Bürgertums entgegen.

Emilia GalottiI
Gotthold Ephraim Lessing

Regie: Irmgard Lübke
Aussstattung: Andrea Kuprian.

Emilia Galotti Kristina Kahlert
Odoardo Galotti Harald Fröhlich
Claudia Galotti Susanne Wende
Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla Simon Jaritz
Marinelli, Kammerherr des Prinzen Bülent Özdil
Graf Appiani Frederic Soltow
Gräfin Orsina Christiane Warnecke

Hettore Gonzaga, der Prinz von Guastalla, verzehrt sich in Leidenschaft nach der jungen Emilia Galotti. Seit er die schöne Frau zum ersten Mal sah, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Die ihm versprochene Prinzessin – interessiert ihn nicht mehr. Seine Geliebte, die Gräfin Orsina, – reizt ihn nicht mehr. Emilia muss es sein. Emilia Galotti.

Doch Emilia, die dem jungen Grafen Appiani versprochen ist, wehrt sein Liebeswerben in der Kirche ab und flüchtet nach Hause zur Mutter. Der Prinz ist außer sich: Wenn Fürsten lieben, gibt es kein Nein. Da nimmt der intrigante Kammerherr Marinelli die Zügel in die Hand. Er arrangiert einen Überfall auf die Kutsche des Grafen Appiani, der dem Anschlag zum Opfer fällt. Emilia und ihre Mutter werden gerettet und ins vermeintlich sichere Schloss des Prinzen gebracht. Doch Emilia durchschaut den dreisten Betrug …


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