Tanz · Theater

Elizabeth Ward - Dancing’s Demons


Dancing’s Demons befasst sich mit den komplexen politischen (Geister-)Geschichten des frühen Modern Dance und spürt deren Auswirkungen bis in die Gegenwart nach. In einer Art Heimsuchung des zeitgenössischen Tanzes konfrontiert Choreografin Elizabeth Ward die Pathosformeln des Ausdruckstanzes der 1920er-Jahre mit den ideologisch-nationalen Narrativen jener Zeit.

„Nachdem ein Tanz aufgeführt wurde, ist er tot“, notierte Mary Wigman in ihrer Autobiografie. Dancing’s Demons lässt die Hexen, Teufelsmaschinen und Ekstasen des Ausdruckstanzes wiederauferstehen. Doch nicht um sie abzufeiern. Vielmehr geht es darum, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die sich in unheimlichen Verwerfungen wie jenen zwischen dem experimentellen Tanz der 1920er-Jahre und dem Heute verstecken.


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