Literatur · Theater

Elisabeth Trissenaar - Josefine die Sängerin, oder das Volk der Mäuse


Ich habe oft darüber nachgedacht, wie es sich mit dieser Musik eigentlich verhält. Wir sind doch ganz unmusikalisch, wie kommt es, dass wir Josefines Gesang verstehn oder da Josephine unser Verständnis leugnet, wenigstens zu verstehen glauben. (Franz Kafka)

Elisabeth Trissenaar, geboren 1944 in Wien, war nach ihrem Studium am Max-Reinhardt-Seminar an den großen deutschsprachigen Bühnen tätig, sie spielte in München, Frankfurt, Zürich, Köln, Hamburg, Wien und Berlin die großen Frauenrollen der Weltliteratur, unter anderen Fräulein Julie, Nora, Medea, Iphigenie Penthesilea, Elektra und Cleopatra. Unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder spielte sie in vielen seiner Filme wie Bolwieser, Die Ehe der Maria Braun, In einem Jahr mit dreizehn Monden und Berlin Alexanderplatz. Sie drehte Filme unter der Regie von Doris Dörrie, Agnieszca Holland, Frank Beyer, Rainer Kaufmann, Josef Vilsmaier und Andrzej Wajda.

Mit Hans Neuenfels, mit dem sie eine beinahe 50 jährige Lebens- und Arbeitsgemeinschft verbindet, hat sie über 70 Rollen für das Theater, für den Film und auch für das Musiktheater erarbeitet. Sie wurde mehrmals zur Schauspielerin des Jahres gewählt.1982 erhielt sie den Deutschen Kritikerpreis für Theater und 1996 die Kainz Medaille.

Es liest: Elisabeth Trissenaar
Flöte: Silvie Lacroix


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