Kunstausstellung

Elisabeth Schmirl - Komorebi


Die Auseinandersetzung mit Licht aber auch mit der (Un)Übersetzbarkeit von Bildern spielt im Schaffen von Elisabeth Schmirl eine immanente Rolle.

„Sonnenlicht, das durch die Blätter einer Baumkrone gefiltert wird“. Für das japanische Wort ‚Komorebi‘ gibt es in keiner Sprache der Welt eine adäquate Entsprechung. Die Auseinandersetzung mit Licht aber auch mit der (Un)Übersetzbarkeit von Bildern spielt im Schaffen von Elisabeth Schmirl eine immanente Rolle.

Besonderes Augenmerk legt Elisabeth Schmirl bei der Auswahl ihrer Motive auf politische und gesellschaftskritische Aspekte. In ihren Werken vermag sie die Grenzen des Ungleichzeitigen zu überschreiten, setzt Bilder in Beziehung, die aus unterschiedlichen Zeiten stammen und politische wie gesellschaftliche Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts von Themen wie Selbstdarstellung, Macht, Krieg und Konsum zur Diskussion stellen.

Text: Mag.a Tina A. Teufel, MAS, Kuratorin Museum der Moderne, Salzburg

Biographie
1980 Geboren in Salzburg
1999
2000
1999 bis 2002, Philosophie Studium an der KGW-Fakultät der Universität Salzburg
bis 2002, Russisch Diplom Studium an der Universität Salzburg
bis 2006, Studium an der Kunstuniversität Mozarteum
Malerei, Grafik und neue Medien bei Prof. H. Stejskal und Prof. D. Kleinpeter
2006 bis dato, Mitgründung bzw. Mitorganisation von Periscope,
www.periscope.at
2012 Förderpreis des Landes Salzburg
2012
2012 Parallellwelt Zirkus / Kunsthalle Wien / Wien
Salzburger Kunstverein
2013 Younger than yesterday / MdM Salzburg

Zum Werk

Elisabeth Schmirl greift den Selbstdarstellungs- und Selbstinszenierungstrieb unserer Zeit auf. Sie wählt aus einer Unmenge an Porträts, die sie in der virtuellen Welt findet und transformiert diese in ihre Malerei sowie in ihre einzigartigen Gummi-Transferdrucke. Die Offenlegungen der Inszenierungsmuster, oftmals jenen vergangener Generationen gegenübergestellt, haben bereits große museale Beachtung gefunden. So stellte sie unter anderem in der Kunsthalle Wien und im Kunstverein Salzburg sowie im Museum der Moderne Salzburg aus.


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