Klassik

Elisabeth Orth, Cornelius Obonya, Friedrich Kleinhapl & Andreas Woyke


Künstler:
Elisabeth Orth und Cornelius Obonya lesen einen Dialog zwischen Johannes Brahms und seiner Haushälterin Frau Truxa

Friedrich Kleinhapl (Cello) und Andreas Woyke (Klavier) spielen Werke von Johannes Brahms

Heidrun Maya Hagn - Text, Dramaturgie

Programm

Als eine Verehrerin den Meister fragt: „Denken sie immer lange nach, bevor sie komponieren?“ erwidert er: „Gnädigste, denken sie immer lange nach, bevor sie fragen?“ Ebenso bärbeißig fertigt er eine ganze Gesellschaft ab: „Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!“ Aber woher kommt dann die leuchtende Kraft in seiner Musik, die sensible Tiefe?

Wir suchen und finden jemanden, den man befragen kann: Frau Truxa, seine Haushälterin. Sie hat ihn Jahre lang umsorgt, seine Gefühle, Freuden und Ängste unmittelbarer erlebt als jeder andere. Und es ist höchst amüsant, wenn sie aus diesem Leben mit Brahms zu erzählen beginnt. - Johannes Brahms und Frau Truxa unterhalten sich in diesem Dialog über ihr „gemeinsames“ Leben, die zahllosen Erlebnisse, die sie miteinander verbinden. Schritt für Schritt kommt man so dem Menschen Brahms immer näher. Seine Musik ist ja ohnehin ein einziges Wunder.

Für Interessierte: Um 18:00 Uhr findet eine Führung durch das Brahmsmuseum in den K-Hof Kammerhof Museen Gmunden, Kammerhofgasse 8, 4810 Gmunden statt. Eintritt: € 6,-.

Ticketpreis: € 29,--


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