Vortrag

Elfriede Jelinek und die Öffentlichkeit. Polemische Konfrontationen (W&K Forum)


Podiumsdiskussion mit: Roland Koberg (Dramaturg, Berlin/Wien), Alia Luque (Regisseurin, Barcelona/Berlin), Kathrin Röggla (Autorin, Berlin) u.a., Moderation: Pia Janke (Elfriede Jelinek Forschungszentrum, Wien)

Kaum eine andere Gegenwartsautorin stand in den letzten Jahrzehnten so häufig im Zentrum öffentlicher polemischer Auseinandersetzungen wie Elfriede Jelinek. Die Podiumsdiskussion will diesen Befund zum Ausgangspunkt nehmen, um am Beispiel Jelinek die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit in der Gegenwart zu stellen. Als einem – vielleicht dem – zentralen Kristallisationspunkt der Konstellation von Kunst und Öffentlichkeit kommt dem Theater dabei eine besondere Rolle zu, die für die Gegenwart allerdings gar nicht so leicht zu definieren ist.

Während seit der Nobelpreisverleihung an Jelinek im Jahre 2004 die politischen Konfrontationen abgeflaut zu sein scheinen, hat ihr Theaterschaffen eine neue Intensivierung erfahren, die auf ihre Implikationen befragt werden soll – nicht zuletzt in Hinblick auf ihre Aussagekraft für die gegenwärtige Konstellation von Kunst, Politik und Öffentlichkeit generell.
Das W&K Forum findet im Rahmen der Internationalen Tagung Elfriede Jelinek im literarischen Feld. Positionierungen, Provokationen, Polemiken. (12. – 14. Oktober) statt, die vom Fachbereich Wissenschaft & Kunst, Fachbereich Germanistik, Salzburger Literaturforum Leselampe in Kooperation mit dem Thomas-Bernhard-Institut Mozarteum und mit freundlicher Unterstützung von Stadt und Land Salzburg veranstaltet wird.


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