Literatur

Eleonore Schulmeister - Vom verbrauchten Sinn der gelebten Zeit


Eleonora Schulmeisters Gedichte sind bilderreich
und tief poetisch. Sie erzählen von dem,
was wesentlich ist im Leben, von Liebe und Geliebtwerden,
von der Schönheit der Natur und
ihrer unausweichlichen Vollkommenheit, davon,
sich mit dem Ganzen der Schöpfung verbunden
zu fühlen, da zu sein, bei sich selbst zu
sein. Doch wissen sie auch um eine zerstörerische
Vergänglichkeit, ihr Grundton ist ein melancholischer.
Schreiben ist der Autorin eine
innere Notwendigkeit, Orientierung und Hort, in
dem das zu Bewahrende stets auch gefährdet
scheint, Glück sich oft als ein Vergangenes offenbart.
So unmittelbar wie ihre Gedichte aus
ihrer Seele, ihrem Geist heraus Form annehmen,
so teilen sie sich auch der Leserin, dem Leser
mit: wahr und unverhüllt.

Eleonora Schulmeister wurde im ungarischen Mosonszentpéter geboren. Ihre
Familie floh 1956 ins nahe Burgenland, wo ein Teil der Angehörigen lebte. Sie
absolvierte ihre Schulausbildung in Wien, arbeitete viele Jahre im Buchhaltungswesen,
später übernahm sie das Hotel ihrer Eltern in Neusiedl am See, wo
sie auch heute lebt. Die Autorin schreibt seit ihrer Jugend Lyrik und Kurzprosa.
1986 erschien der erste Gedichtband „Manchmal frage ich“ im Kulturverein
nördliches Burgenland (KVNB); es folgten „N für N“. Ein literarischer Dialog mit
Nick Titz (KVNB, 1994); „Daß die Sehnsucht ewig dauert …“ (Edition Rötzer,
1994); „Liebeswahn“. Erotische Texte mit Bildern von Tobias Hermeling (KVNB, 2006); „Über uns im
Himmel“. Texte zu Bildern von Ingeborg Neef (KVNB, 2010).
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