Theater

Elektra


Elektra wartet sehnsüchtig auf ihren verbannten Bruder Orest, der Rache üben soll an ihrer Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Ägisth.

Die beiden haben einst gemeinsam Agamemnon getötet, Elektras über alles geliebten Vater. „Ich weiß nicht wie die Götter sind, ich weiß nur, sie haben diese Tat mir auferlegt und sie verwerfen mich wofern ich schaudre" (Orest). Hugo von Hofmannsthal konzentriert Sophokles' Vorlage fein und präzise auf psychologische Vorgänge in einer absterbenden dekadenten Gesellschaft und bringt den Zuschauer immer wieder zur Auseinandersetzung mit persönlicher Schuld.

Nach einjähriger Pause kehrt Matti Melchinger mit einem neuen Team aus jungen Schauspielstudentinnen und -studenten zurück. Die Produktion „Elektra" setzt einen Neuanfang als "Junges Theater Wien", das seine früheren Prinzipien und Visionen fortführt: „ Stück ist Stück, Text ist Text, SchauspielerIn ist SchauspielerIn. In der Vereinigung dieser Komponenten suchen wir nach unserer Wahrheit im Hier und Jetzt!"

Mit: Shirina Granmayeh, Jakob Oberschlick, Henrietta Rauth, Fanni Schneider, Nikolaas von Schrader
In der Videoeinspielung: Max Kolodej

Inszenierung: Matti Melchinger
Assistenz & Video: Florian Eder


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