Party · Elektronik

Electric Spring


Das Festival „Electric Spring“ versteht sich als Präsentationsplattform für die neue heimische Elektronik-Musik-Szene und deren Spielarten, die weit in andere Genres hineinreichen.

Das elektronische Musikfestival „Electric Spring” zählt mittlerweile zu den Fixpunkten im MuseumsQuartier. Am 12. und 13.04. stehen unter dem diesjährigen Motto „Connect/Engagement“ u.a. Acts von Jugo Ürdens, Ebow, Duffy Sylejmani (Femme DMC), Ankathie Koi, Gudrun von Laxenburg, The Devil & the Universe, Tony Reinaissance, Sofie oder Hunney Pimp auf dem Programm. Kuratiert wird das Festival in Kooperation mit der Stadt Wien, dem Verein „Wien macht Kultur“, der Kunsthalle Wien und dem frei_raum Q21 exhibition space von Therese Kaiser alias Therese Terror. Den Auftakt an beiden Tagen bilden Konzerte im MQ Haupthof, der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist frei.

Programm Electric Spring 2018

Donnerstag, 12.04., steht ganz im Zeichen von Hip-Hop und Rap: Nach der offiziellen Eröffnung mit Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny sowie MQ Direktor Christian Strasser folgt um 20:45 Uhr mit den beiden Rappern Jugo Ürdens & EINFACHSO das erste Highlight auf der Open-Air-Bühne im MQ Haupthof. Die jungen Wiener thematisieren in offensivem Hip-Hop unter anderem Migrationsthemen, die Zweiklassengesellschaft und Patriotismus aber auch alternative Karrierepläne als Model und den Lifestyle zwischen Straße und Unihörsaal. In der Halle E übernehmen dann ab 22 Uhr mit Ebow, Dacid Go8lin und Hunney Pimp gleich drei Rapperinnen mit geballter Präsenz die Bühne. Die Wahlwienerin Ebow setzt auf aufgeklärten, feministischen Deutschrap und räumt dabei ganz nebenbei mit Klischees zu türkischen Männer- und Frauenbildern in Musik und Integration auf. Auch Dacid Go8lin versucht mit ihren Texten sowie der von ihr mitgegründeten Club-Reihe „Femme DMC“ die männerdominierte Hip-Hop-Szene aufzumischen und weibliche Künstlerinnen zu fördern. Hunney Pimp bringt mit einer Kombination aus Rap, Gesang und Jazz eine völlig neue Art von Lässigkeit auf die Bühne, bleibt dabei aber musikalisch absolut experimentierfreudig und wandelbar. Wandelbar ist auch der Sound der DJs unterschiedlicher Wiener Kollektive, die für genreübergreifende Clubsounds sorgen.

Am zweiten Festivaltag, Freitag, 13.04., eröffnet um 20:45 Uhr Ankathie Koi mit fulminantem Dancepop die Open-Air-Bühne im MQ Haupthof und katapultiert das Publikum mit Vokuhila und Synthesizer in die besten Clubs der 80er-Jahre. Danach verwandelt ab 22 Uhr Tony Renaissance die Weiten der Halle E im MuseumsQuartier mit ihrem bewegenden Synthpop in rohe, elektronische Landschaften mit zarten Synth-Streichern, tiefen Beats und vielschichtigen Chorstimmen. Danach übernimmt das österreichische Techno-Trio Gudrun von Laxenburg in leuchtenden Space-Anzügen die Halle um sie mit energiegeladenem Technosound in einen wahren Tanzpalast zu verwandeln. The Devil & the Universe erweitern das Spektrum um den eigens erfundenen Goat-Wave; und schlussendlich machen namhafte DJs wie Sofie, bekannt auch als Mitglied des Boiler Room Teams und Host ihrer eigenen Radiosendung des Londoner NTS Radios, das „Electric Spring“-Festival nach Mitternacht zu einem Rave, der von House, über Acid bis hin zu Techno und EBM einige Facetten elektronischer Musik verbindet.


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