Literatur

El Awadalla, Stefan Horvath und Johann Miletits - Schriftbilder


Bei der Lesungsreihe „Schriftbilder" präsentiert das Literaturhaus Mattersburg burgenländische AutorInnen. Diese wurden jeweils vom burgenländischen Fotografen Hans Wetzelsdorfer porträtiert. Teile der Porträtsammlung sind im Literaturhaus Mattersburg zu besichtigen. Alle Schriftbilder-Porträts, das sind mittlerweile über 100 Einzelporträts, können auf der Literaturhaus-Website unter Schriftbilder abgerufen werden.

El Awadalla
Die Autorin bringt heuer ein neues Buch heraus. Es trägt den Titel Seawas, bist a krank? Tiefe und tiefgründige Dialoge im Krankenhaus und wird im Literaturhaus Mattersburg vorgestellt werden. Einem großen Publikum wurde El Awadalla als Gewinnerin bei der Millionenshow bekannt. Die Autorin ist Vorsitzende der Österreichischen Dialektautoren Ö.D.A, Herausgeberin der Zeitschrift Morgenschtean, schreibt Dialektgedichte, Erzählungen, Kabarettprogramme, Bierdeckellyrik, Theaterstücke, macht literarische Interventionen und ist auch Slammerin ( z.B.: Erfinderin des BusBimSlam), sowie Mitglied im Arbeitskreis schreibender Frauen und der Gruppe LINK.

Veröffentlichungen:
Zuletzt erschienen: Seawas, Grüssi, Salamaleikum / Tiefe und tiefgründige Dialoge in der U-Bahn, 2012; dort und da - oder: wie klein die welt ist, 2011; fo de fiicha und de ruam, 123 Dialektgedichte, Wien 2008; Mein Weg zur Million 2005

Stefan Horvath
erhielt 2013 den ersten Roma-Literaturpreis. Ebenfalls 2013 erschien auch Stefan Horvaths drittes Buch Atsinganos. Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen in der edition lex liszt 12. Begonnen hat Stefan Horvath 2003, da erschien sein Erzählband Ich war nicht in Auschwitz, der von der Leidensgeschichte der Generation seiner Eltern erzählt. 2007 veröffentlichte er das Buch Katzenstreu, in dem er das Attentat vom 4. Februar 1995 verarbeitet und es aus verschiedenen Perspektiven beschreibt. Gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Willi Spuller gestaltete Stefan Horvath auch eine Hörspiel-CD zu Katzenstreu, an der auch Karl Markovics als Sprecher mitwirkte.

Johann Miletits
2013 war Johann Miletits der Gewinner des 1. Energie Burgenland Literaturpreises. Er überzeugte mit Arbeiten über die burgenländische Kulturlandschaft, die sowohl grafisch, als auch literarisch wirken. Diese Text-Blätter werden im Literaturhaus Mattersburg zu sehen sein. Bei seiner künstlerischen Arbeit bevorzugt Johann Miletits das Stilmittel der Provokation. Der Autor ist auch als bildender Künstler tätig, er erfindet und findet Objekte, er benützt eine Auslage in Eisenstadt in der Pfarrgasse als Kunstraum und Mittel der Kommunikation. Seit Jahren nimmt er mit großer Unverdrossenheit und Kontinuität auf unmittelbare aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in der Politik Bezug. Dabei zeigt er immer wieder Zivilcourage und hat keine Scheu vor Konflikten. Der gebürtige Siegendorfer ist für seine aktionistischen Interventionen in der Öffentlichkeit bekannt. Im Literaturhaus Mattersburg stellt Johann Miletits neue Texte vor.

Eintritt: Freie Spende


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