Theater

Eiswind / Hideg szelek


In Eiswind/ Hideg szelek untersucht der ungarische Theatermacher und politische Aktivist Árpád Schilling, wie Viktor Orbáns Politik vom rechten Rand Europas in dessen Herz vorgedrungen ist, wie Radikalisierung und Nationalismus vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise politisch salonfähig werden.

Durchgespielt wird diese Überformung der europäischen Gesellschaft anhand zweier Familien mit jungen Söhnen – einer westeuropäischen und einer ungarischen – verkörpert von Ensemblemitgliedern des Burgtheaters und ungarischen Schauspielern, die in einer Situation extremer Isolierung in einem abgelegenen Jagdhaus in den Wäldern aufeinandertreffen: Während draußen ein heftiger Sturm tobt, zeigt sich die Fragilität der „Festung Europa“, die sich selbsternannten Heilsversprechern ergibt und letztlich vor demokratiefeindlichen Tendenzen und menschenverachtenden Parolen kapituliert.

Ein Projekt von Árpád Schilling und Éva Zabezsinszkij

mit
Alexandra Henkel
Lilla Sárosdi
Zsolt Nagy
Falk Rockstroh
Martin Vischer

Regie: Árpád Schilling

Bühne und Kostüme: Béla Balázs

Musik: Imre Bozoki-Lichtenberger, Moritz Wallmüller

Licht: Peter Bandl

Dramaturgie: Hans Mrak

Junge Burg: Europe in Fear?!
Wer darf an meinen Tisch? Ki ülhet az asztalomhoz? Parallel zur Produktion Eiswind/Hideg Szelek stellen sich Jugendliche in Wien und Budapest in Theaterworkshops den Fragen „Woher kommt die Angst vor dem Unbekannten?“ „Wer darf an meinen Tisch – wer nicht?“ „Was heißt es, Europäer zu sein?“.


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