Theater

Einer flog über das Kuckucksnest


Der Kleinkriminelle Randle P. McMurphy hat sich vom Gefängnis in eine geschlossene Anstalt verlegen lassen, weil er sich dort leichtere Haftbedingungen verspricht. Doch hier begegnet er dem Wahnsinn der Psychiatrie: Auf ihrer Station herrscht Oberschwester Ratched unangefochten.

Sie terrorisiert und demütigt die Patienten mit einem subtilen System von Überwachung und Strafe, das auch vor Elektroschocks nicht zurückschreckt. Doch anstatt sich anzupassen, stachelt McMurphy seine Mitpatienten mit Witz und Vehemenz zum Widerstand gegen diese fragwürdigen Therapiemaßnahmen auf. Was er zunächst nicht weiß, ist, dass es hier keine begrenzte Haftzeit gibt, die man nur abzusitzen braucht. Er ist also auf Gedeih und Verderb der Willkür des Personals, und damit Schwester Ratched, ausgeliefert. Die Situation eskaliert.

Neben dem Musical Der Mann von La Mancha ist Einer flog über das Kuckucksnest die erfolgreichste Arbeit des amerikanischen Regisseurs und Dramatikers Dale Wasserman (1917–2008). Die auf Ken Keseys Bestseller und seiner Dramatisierung beruhende Verfilmung von Milos Forman mit Jack Nicholson als McMurphy wurde 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet.

Schauspiel von Dale Wasserman nach dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey.
Regie Alexander Schilling
Bühne & Kostüme Julia Scholz


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