Ausstellung: Wissen

Einer, der nicht hassen konnte - Karl Farkas - Emigration und Heimkehr


Karl Farkas (1893-1971) gilt als einer der wichtigsten Schauspieler und Kabarettisten seiner Zeit. Mit seinen Bilanzen und Doppelconférencen schrieb er sich unwiderruflich in das kollektive Gedächtnis ein und er ist nach wie vor ein Fixstern der Österreichischen Kabarettszene.

In der Erinnerung vieler setzt das Schaffen und Wirken von Karl Farkas jedoch erst ab den 50er-Jahren mit dem Kabarett Simpl ein, in dem er die künstlerische Leitung inne hatte und wo er bis zu seinem Tod Star des Ensembles war. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass Karl Farkas 1938 gezwungen war, zu flüchten. Mit 45 Jahren gelang ihm im letzten Augenblick noch die Flucht vor dem NS Regime. Eine Flucht, die fast drei Jahre dauern sollte und ihn über die Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Portugal und in den rettenden Hafen von New York führte. 8 Jahre später kehrte Karl Farkas nach Österreich zurück. In der Sammlung der Dokumentationsstelle für Literatur in Niederösterreich befindet sich ein Teilnachlass von Karl Farkas. Die Dokumente dieses Bestandes sind Basis der Ausstellung, die sich vor allem der Zeit seiner Emigration nach Amerika und seiner Heimkehr nach Österreich bezieht.


Vergangene Termine