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© Rita Newman

Theater

Einen Jux will er sich machen

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Ein wahres Kunststück ist dem Theater in der Josefstadt mit "Einen Jux will er sich machen" gelungen. Stephan Müller hat das Stück elegant und zugleich schrill inszeniert.

Ich mach mir einen Jux! Gerade jetzt, auf der Grenze zwischen Knechtschaft und Herrschaft mach ich mir einen Jux. Für die ganze Zukunft will ich mir die leeren Wände meines Herzens mit Bildern der Erinnerung schmücken, – ich mach mir einen Jux!
Weinberl

Tag für Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht er im G’wölb des Gewürzhändlers Zangler – nur einmal im Leben möchte der Handlungsgehilfe Weinberl etwas anderes, ein tolles Abenteuer erleben. Als Zangler anlässlich seiner bevorstehenden Heirat Weinberl zum Teilhaber ernennt, sieht er seine letzte Chance gekommen, sich einen Jux zu machen. Zangler reist für einige Tage in die Hauptstadt und überträgt ihm die Verantwortung für das Geschäft. Doch Weinberl schließt den Laden und fährt gemeinsam mit dem Lehrbuben Christoph ebenfalls in die Stadt, in der Hoffnung, dort das ersehnte Abenteuer zu finden. Aber der erste, den sie dort erblicken, ist Zangler. Sie flüchten in den Modesalon der Madame Knorr. Weinberl gibt sich als frisch angetrauter Gatte einer Kundin aus, die auch gleich dar auf erscheint. Daraus erwachsen Turbulenzen und Verwicklungen, die so gar nicht das sind, was Weinberl und Christoph sich unter fidelen Abenteuern vorgestellt haben.

Eines der eigentümlichsten Verfahren von Nestroys Komik besteht darin, die Helden durch irrtümliche Umstände in fürchterlichen Schrecken zu versetzen. Da werden sie dann vor den Augen eines wissenden und lachenden Publikums wie von elektrischen Schlägen hin und her geschleudert. Die Not lässt sie in Nestroys dichtester Sprache reden, bis es ihnen auch diese noch verschlägt. In den vielen Panikszenen, die der Dramatiker Nestroy geschrieben, der Schauspieler vorgeführt hat, wird dem Publikum ebendas zum Gelächter freigegeben, was ihm außerhalb des Theaters das freie Lachen gefrieren macht.
Peter von Matt

Besetzung
Regie
Stephan Müller

Bühnenbild und Video
Sophie Lux

Kostüme
Birgit Hutter

Musik
Matthias Jakisic
Thomas Hojsa

Choreografie
Daniela Mühlbauer

Dramaturgie
Barbara Nowotny

Zangler, Gewürzkrämer in einer kleinen Stadt
Robert Joseph Bartl

Marie, dessen Nichte und Mündel
Anna Laimanee

Weinberl, Handlungsdiener bei Zangler
Johannes Krisch

Christopherl, Lehrjung bei Zangler
Julian Valerio Rehrl

Kraps, Hausknecht bei Zangler / Brunninger, Kaufmann / Ein Lohnkutscher / Dritter Kellner
Oliver Huether

Frau Gertrud, Wirtschafterin bei Zangler / Fräulein von Blumenblatt, Zangerls Schwägerin
Elfriede Schüsseleder

Melchior, ein vazierender Hausknecht
Martin Zauner

August Sonders
Tobias Reinthaller

Hupfer, ein Schneidermeister / Philipp / Ein Wächter / Zweiter Kellner
Paul Matić

Madame Knorr, Modewaren-Händlerin in der Hauptstadt
Martina Stilp

Frau von Fischer, Witwe
Alexandra Krismer

Lisette, Stubenmädchen bei Fräulein von Blumenblatt / Eine Hausmeisterin
Therese Lohner

Rab, ein Gauner / Erster Kellner
Alexander Strömer

Akkordeon
Thomas Hojsa

E-Geige
Matthias Jakisic