Tanz · Theater

Eine wundersame Entdeckung


Musik- und Tanztheaterstück des Grüntöne Ensembles | Im Anschluss Instrumentenkarussell, internationales Buffet und Raum für Begegnung.
Bereits zum dritten Mal führt das ‚Grüntöne Ensemble‘ in Salzburg auf. Das inklusive und interkulturelle Ensemble, das ca. 50 Mitglieder umfasst, hat eine besondere Arbeitsweise: jede*r ist willkommen und durch die Zusammenarbeit entsteht innerhalb von drei Tagen ein interdisziplinäres Stück für alle Generationen. Die Musik dazu wird von Milan Stojkovic für das Ensemble komponiert und heuer zum ersten Mal von Orchester und Chor umgesetzt. Tanz und Theater erzählen die Geschichte einer wundersamen Entdeckung, die an ein indisches Märchen angelehnt ist.

Das Grüntöne Ensemble, das aus Menschen aller Altersstufen, Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsbiografie oder Behinderung und aktuellen und ehemaligen Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung besteht, wird im Februar/März 2020 wieder zu einem Probenwochenende zusammenkommen.

Innerhalb von vier Tagen wird das Werk des Komponisten Milan Stojkovic mit Orchester, Chor und Theater- und Tanzgruppe erarbeitet und im Rahmen eines Begegnungskonzertes präsentiert. Dieses Format beinhaltet einen einführenden Workshop vor dem Konzert, ein nachfolgendes Instrumentenkarussell zum Ausprobieren der Instrumente und ein anschließendes Begegnen am internationalen Buffet.

Ein indisches Märchen wird dabei interdisziplinär und partizipativ umgesetzt. Gemeinsame Improvisationen bereichern den Prozess und werden auch in der Aufführung Platz finden. Die Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmenden stehen im Probenprozess im Mittelpunkt und bilden die Grundlage für qualitätsvolles künstlerisches Arbeiten.

Neu ist dieses Jahr, dass neben dem Orchester auch ein Chor mitwirken wird, um für alle einen niedrigschwelligen Zugang zu schaffen, die zuvor keine langjährige musikalische Ausbildung genossen haben. Die von Stefanie Alf initiierte Tanzgruppe, die letztes Jahr eingeführt wurde, wird diesmal wieder weitergeführt. Die große Zahl an Anmeldungen und Besucher*innen spricht für das einzigartige Konzept des Ensembles.


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