Theater

Eine Stadt sucht ihr Theater


Aus Anekdoten, Briefen, Zeitungskritiken, Programm-Zetteln und vielen erfundenen Geschichten wird ein Gründungsmythos entstehen, der die Theatergeister auf den Bühnen, in den Gängen und geheimen Nischen des ganzen Hauses wiedererweckt.

Vor genau 200 Jahren beschlossen die Bürger und Bürge­rinnen St. Pöltens, ein Theater zu gründen. Bis dahin kamen Wandertruppen in die Stadt, die für ein paar Tage ihre Kulis­sen aufbauten, vor ihrem Publikum spielten und zum nächs­ten Spielort weiterzogen. Die Bürgerschaft St. Pöltens wünschte sich aber ein Theater mit einem Direktor und ei­nem Künstlerinnenensemble, das zumindest ein paar Jahre hindurch für einen kontinuierlichen Spielbetrieb sorgen soll­te. Das Theater sollte weniger Repräsentation für die Mäch­tigen sein, als ein echtes Bedürfnis des Publikums nach Kunst und Unterhaltung erfüllen.Die Spielerinnen des Bürgertheaters werden zusammen mit dem Dramatiker Bernhard Studlar und der künstleri­schen Leiterin Nehle Dick eine Recherchereise zu den An­fängen des Theaters ihrer Stadt unternehmen. Wer waren die historischen Theaterfanatiker und ­fanatikerinnen, die sogar eine Aktiengesellschaft gründeten, um ihr Theater zu finanzieren? Wie kam es dazu, dass der Bischof persönlich den Anstoß dazu gab? Und welcher Theateramor lebt heu­te noch im Theater auf dem Rathausplatz, um das Publi­kum mitten ins Herz zu treffen?

Inszenierung Nehle Dick


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