Theater

Eine Jacke ist eine Jacke ist eine Jacke ist eine Jacke …


Aus-, Um-, Herum-, Drunter-, Drüber-, Drauf-, Weg-, Anziehen! WAS ANZIEHEN? Eine Beschäftigung mit dem Phänomen des Modewahns(inns) und der Bekleidungsindustrie.

Kleidung stellt eine bedeutende Komponente der Lebenswelt von Jugendlichen dar. Jedes Kleidungsstück hat eine Aussage. Jedes Kleidungsstück hat eine Geschichte.

„Wie siehst du denn aus?" Punk, Lolita, Grunge, HipHop, Popper, Dandys, Pali-Tuch-TrägerInnen, Nerds ... - welcher Kleidungsstil der Jugendlichen sorgte und sorgt nicht für Aufregung? Seit Generationen gilt es, sich vom Mainstream abzugrenzen, egal ob durch diverse „Looks", die mittels Kleidung, Accessoires und Haltungen körperlich zum Ausdruck gebracht werden, Musik, die gehört wird oder Gruppen und Hobbys, die verfolgt werden. All dies begleitet und beeinflusst die Entwicklung der eigenen Identität.

Kleidung als Körperhülle, die die menschliche Figur wie eine zweite Haut umschließt. Der Körper verschwindet im Kleidungsstück und transformiert sich gleichzeitig zur Reklamefläche. Die Konsumwelt setzt ihren Stempel auf den Körper und dieser wiederum wird zum persönlichen „Label". So stellen sich sechs Performerinnen mit ihrem individuellen Stil und den dazugehörigen Eigenschaften und -heiten gegenüber, passen ihre Körpersprache bestimmten Normen, Zwängen und Erwartungen an. Einerseits ist „Eine Jacke ist eine Jacke ist eine Jacke ist eine Jacke ..." eine Persiflage auf die Modewelt, andererseits setzt sich das Stück auf satirisch-kritische Weise mit divergenten Sichtweisen und Schemata der Gesellschaft auseinander.

Im Anschluss an die Abendvorstellung am Fr. 14. Feb. findet ein öffentliches Publikumsgespräch statt.

Konzept, Choreografie: Waltraud Brauner, Christina Huber, Stefanie Sternig | Sound: Peter Plos | Licht: Silvia Auer | Performerinnen: Waltraud Brauner, Raffaela Gras, Christina Huber, Eva Kreuzer, Stefanie Sternig, Ning Teng


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