Theater

Ein Volksfeind


Henrik Ibsens Stück aus dem Jahre 1882 beschreibt die Spannungsverhältnisse in einer Demokratie. Zwischen Geld und Moral stellt Ibsen die entscheidenden Fragen: Wer hat Recht? Wer hat die Macht? Und gibt es tatsächlich alternative Fakten?

EIN VOLKSFEIND
von Henrik Ibsen
Klassiker

„Man sollte nicht seine besten Hosen anziehen, wenn man losgeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen.“ aus EIN VOLKSFEIND von Henrik Ibsen

Dr. Stockmann, Kurärztin in einem beschaulichen Städtchen, stellt fest, dass die Heilquelle des Badebetriebs durch Abwässer verschmutzt ist. Ihrer Meinung nach muss das Untersuchungsergebnis sofort veröffentlicht und das Bad geschlossen werden. Die Redaktion der Lokalzeitung unterstützt die Ärztin in ihrem Vorhaben, bis ihr Bruder, der Bürgermeister, die hohen Umbaukosten, den drohenden Imageschaden und den Einnahmeverlust für die Stadt als Argumente ins Feld führt. Er schlägt vor, eine neue Studie in Auftrag zu geben. Die Bevölkerung beginnt, an der Glaubwürdigkeit der Ärztin zu zweifeln. Als sie auf einer Volksversammlung nicht nur das Wasser, sondern das gesamte Bürgertum der Stadt als vergiftet bezeichnet, erklärt man sie zum Volksfeind.

Regie: Matthias Rippert
Bühne & Kostüm: Selina Traun
Musik: Robert Pawliczek
Licht: Arndt Rössler
Dramaturgie: Kathrin Bieligk
Regieassistenz: Fabian Schubert-Heil
Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl
Inspizienz: Eva Lorünser

Doktor Katrine Stockmann, Badeärztin: ChrisTine Urspruch
Tomas Stockmann, ihr Ehemann: Peter Pertusini
Petra Stockmann, ihre ältere Tochter, Lehrerin: Alexandra Maria Nutz
Ihre jüngere Tochter: Lara Bereute, (Kinderstatisterie Jugendclub 10+)
Morten Kiil, ihr Schwiegervater, Gerbermeister: Gerhard Brössner
Peter Stockmann, ihr Bruder, Bürgermeister: Lukas Spisser
Hovstadt, Redakteur: Thomas Schmidt
Billing, Redaktionsmitarbeiter: David Kopp
Aslaksen, Buchdrucker: Luzian Hirzel


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