Theater

Ein Stück Abstand


„Ein Stück Abstand“ modelliert eine vierte Wand, die schützend, aber auch bedrohlich wirken kann. Ein Stück, das sich unter anderem Formen des biografischen Theaters bedient und wahrscheinlich das bisher persönlichste Küken-Projekt ist.

Drei Freundinnen wollen zusammenziehen. Eine Wohnung haben sie schon besichtigt, doch dann gerät alles ins Stocken. Die Utopie einer gemeinsamen Wohnung, die für so viel stehen könnte, verfestigt sich. Gerät ins Wanken. Beginnt zu bröckeln. Idealvorstellungen, die am Anfang jener prägenden Zeit standen, werden von einer Realität abgelöst, die den Freundinnen nach Ostern wie der kalte Wind der Eisheiligen ins Gesicht peitscht.

Ein Aufarbeitungsprozess, eine Auseinandersetzung mit 1,5 Monaten, die ihre Spuren hinterlassen haben. Nicht nur auf einer gesellschaftlichen, sondern auch auf einer ganz privaten und intimen Ebene. Geschichten, die uns verbinden. Trotz des Abstands.

Der Abstand, der sich innerhalb der Beziehungen der drei Protagonistinnen vergrößert, findet sich auch im Abstand zum Publikum. „Ein Stück Abstand“ modelliert eine vierte Wand, die schützend, aber auch bedrohlich wirken kann. Ein Stück, das sich unter anderem Formen des biografischen Theaters bedient und wahrscheinlich das bisher persönlichste Küken-Projekt ist.

Von und mit: Isabelle August (Performance und Text), Susanna Herman (Performance, Konzept und Text), Jakob Kainzbauer (Bühne), Teresa Keller (Text, Abendbetreuung), Leonora Peuerböck (Performance, Konzept, Text und Produktion), Hannah Reiserer (Regie, Konzept, Text und Produktion) und Sonja Tanczos (Konzept und Produktion).
Eine Theaterproduktion von Küken – KünstlerInnen Kollektiv Ensemble.


Vergangene Termine