Theater

Ein Sommernachtstraum - Eine Dekonstruktion


Wir leben in einer Welt in der bestehende Systeme zunehmend in Frage gestellt werden. Sie dominieren uns, bieten uns aber keine Stabilität mehr. Was bedeutet Identität oder Individualität ohne bleibende Werte und äußere Orientierungspunkte? Wo finden wir Geborgenheit und Intimität, wenn wir ständig vernetzt und dabei doch einsam sind? Wo verläuft die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem, wenn Selbstinszenierung zum Lebenszweck wird?

Ein Theaterabend inspiriert von Shakespeares Sommernachtstraum, im Spannungsfeld von Körper, Raum und Musik. Das Projekt ist ein Aufruf zur Reflexion über unsere Gesellschaft vor dem Hintergrund eines jahrhundertealten Stoffes, der uns seine zeitlose Wahrheit beweist.

Idee, Konzept, Ausstattung: Lisa Horvath
Konzept, Regie: Klaus Seewald
Komposition: Christof Ressi
Tanz: Will Dickie, Maja Franke, Benjamin Jarrett, Mira Kratochwil
Kontrabass: Margarethe Maierhofer-Lischka
Saxophon: Matej Bunderla
Ausstattungsassistenz: Rosa Wallbrecher
Licht: Eugen Schöberl


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