Kunstausstellung

Ein Mailüfterl weht durch die Villa Wertheimstein


Die Villa Wertheimstein beherbergt das sehenswerte Bezirksmuseum des 19. Bezirks und dient dem Kunstkreis Döbling traditionellerweise als Raum für seine gerne besuchten Ausstellungen.

Informatik-Interessierten ist sicher bekannt, dass das „Mailüfterl“ ein innovativer, vom renommierten Wiener Informatiker Heinz Zemanek an der TU Wien entwickelter und 1958 vorgestellter Transistoren-Computer war. Zemanek erklärte die Bezeichnung wie folgt: „Wenn es auch nicht die rasante Rechengeschwindigkeit amerikanischer Modelle erreichen kann, die ‚Wirbelwind‘ oder ‚Taifun‘ heißen, so wird es doch für ein Wiener ‚Mailüfterl‘ reichen.“

In letzter Zeit neu zum Kunstkreis gestoßene KünstlerInnen versuchen in der diesjährigen Festspielausstellung, die erfolgreiche Präsentation der bisher im Kunstkreis entstandenen Arbeiten um neue Aspekte zu ergänzen. So wird heuer abstrakten Arbeiten größerer Raum eingeräumt und (nach dem Motto „Der Kunst ihre Freiheit“) finden sich knapp vor der Europa-Wahl auch politische Statements; angekündigt sind Arbeiten wie „Drübergfoan“, „Ja zur Dritten Piste!“ und „Der Herr Bundeskanzler zieht rote Linien“. Doch auch das bisher erfolgreiche traditionelle Bildangebot findet seinen Platz - in diesem Sinn fegt nicht ein Tornado durch das Bezirksmuseum, sondern ein Mailüfterl, das auch neue KunstinteressentInnen ansprechen soll.

In der Ausstellung zeigen Ilona Enz, Eyla, Elfriede Hackl, Koviljka Ilic, Gerhard Knolmayer, Sanja Latas, Pero Novakovic, Silvia Rudolf, Rolf-Dieter Schnabl, Erich Schritter, Mia Selby und Alexandra-Maria Weinberger sowie Renate Reich-Palme, Yulia Pozynich und Rudolf Zettl aktuelle Werke.

Vernissage: Freitag, 17. Mai 2019, 19:00 Uhr

Eröffnung durch Herrn Bezirksvorsteher Daniel Resch und Herrn Bezirksvorsteher i.R. Adolf Tiller

Musikalische Darbietung: SchülerInnen der Musikschule Döbling
Weinverkostung: Weingut-Heuriger Kierlinger, Döbling

Weitere Zeiten der Ausstellung:
18. Mai, 14 bis 18 Uhr
19. Mai, 10 bis 18 Uhr

Auf die Rezeption der ausgestellten Arbeiten darf man gespannt sein.


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