Theater

Ein Abend mit Antonia Lersch: Hommage an Cissy Kraner


2018, in einem Jahr voller Gedenken an einschneidende historische Ereignisse und beeindruckende Persönlichkeiten, bleibt Cissy Kraner das ganze Jahr über aktuell – sie wäre am 13. Januar 100 Jahre alt geworden.
All das ist die Basis für das aktuelle Programm So was vergisst man nicht. Im titelgebenden Chanson wird der Zeitrahmen gesteckt, nämlich 1938 bis ca. 1971. Und mit der typisch Hugo Wienerschen Melange von Heiterkeit und Ernst lassen seine Chansons, ergänzt durch kurze geschichtliche Erklärungen, die einzelnen Abschnitte dieser Epoche aufleben.
Unter anderem werden Titel wie „Mir san besetzt“, „Ach, wie schön war’s unter den Soldaten“, „Mei Tochter soll’s besser hab’n als i“, „Ich schaue mir nur deutsche Filme an“ oder „Man weiß ja nicht, was kommen kann“ zu Gehör gebracht.

Antonia Lersch gehört zum Ensemble des L.E.O. (=Letztes Erfreuliches Operntheater, siehe http://www.theaterleo.at ) in dem sie als Pianistin und Diseuse tätig ist. Sie forscht intensiv in diversen Archiven nach Couplets, G’stanzln und Chansons, mit dem historischen Zeitrahmen von ca. 1840 bis 1938. Ihr Augenmerk richtet sich dabei besonders auf Liedgut, das man als Vorstufe des politischen/gesellschaftskritischen Kabaretts bezeichnen kann, mit Texten vorwiegend jüdischer Autoren.


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