Theater

Eifersucht


Esther Vilar's theatralischer Knüller, umwerfend komisch, geistreich, bissig, voll hochemotionaler, nachdenklicher Szenen mit überraschendem Finale. Mit Anita Köchl, Anna Wolf und Caroline Richards

Ein theatralischer Knüller, umwerfend komisch, geistreich, bissig, voll hochemotionaler , nachdenklicher Szenen mit überraschendem Finale.
Beziehungsstress steigert sich zum lustvollen Spiel unter Frauen:
Männer, Beziehungsgeflechte, Gefühlschaos! Frauen am Rand des Nervenzusammenbruchs und zugleich inmitten größter emotionaler Erfüllung – ein Spagat, wie ihn nur Frauen schaffen.

"Was immer die Männer anfangen, um den Frauen zu imponieren: In der Welt der Frauen zählen sie nicht. In der Welt der Frauen zählen nur die anderen Frauen." (Seite 27 - Der dressierte Mann) Die Autorin Esther Vilar sorgte Anfang der 70iger Jahre mit ihrem Buch für heftige Diskussionen und war Anfeindungen und Übergriffen von Feministinnen ausgesetzt. Wohlgemerkt, die Feministinnen, nicht die Männer zwangen sie, die Bundesrepublik zu verlassen. Dem Kapitel „Frauen unter sich“ widmete Esther Vilar das in sich geschlossene und präzise Stück „Eifersucht“, welches 1999 erschien. Dem scharfen Auge der ausgebildeten Psychologin und Soziologin entging keine Nuance im Gefühls- und Handlungsspektrum und keine noch so feine Durchtriebenheit.

Helen und Laslo, ein glücklich verheiratetes Paar, wohnen im 24. Stock eines Hochhauses. Beide sind erfolgreiche Anwälte und so geschieht es, dass die Architektin Yana, welche auf der 30. Etage ein Penthaus bewohnt, Helen im Fernsehen sieht. Über die Kanzlei erfährt sie ihre E-Mail-Adresse. Was mit höflich freundlichen Worten beginnt, enthält aber dennoch eine Menge Gift und eine grausame Tatsache. Sprachlich und intellektuell auf hohem Niveau beginnt nun ein Schlagabtausch zwischen den beiden Frauen. Die Ursache: Laslo teilt bereits seit drei Monaten das Bett mit Yana. Und es kommt, wie vorherzusehen … oder doch nicht ganz?


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