Klassik

Eggner Trio, Mitra Kotte, Klavier, Aruki Fujikawa, Klavier u.a.


Am diesjährigen Tag der offenen Tür im Beethoven Museum widmen sich die Interpreten dem kammermusikalischen Spätwerk des Meisters. Preisgekrönte Studierende spielen Solo-und Duosonaten, das international renommierte Eggner-Trio interpretiert das „Erzherzog-Trio“ op. 97, und zum Abschluss erklingt ein Streichquartett aus der letzten Schaffensperiode Beethovens. Alle Werke wurden in Wien in den Jahren von 1811 bis 1824 komponiert und zählen zu den Meisterwerken der klassischen Kammermusik. Zudem gibt es die Möglichkeit mittels Führung das Haus zu erkunden.

SONATE A-Dur, op. 101
Mitra Kotte, Klavier

14.30 Uhr
SONATE G-Dur, op. 96
Amalie Kjaeldgaard, Violine; Maximilian Kromer, Klavier

15.00 Uhr
Führung durch das Beethoven Museum

15.45 Uhr
Trio B-Dur, op. 97 „Erzherzog-Trio“
Das Eggner-Trio: Christoph Eggner, Klavier; Georg Eggner, Violine und Florian Eggner, Violoncello

16.45 Uhr
Sonate C-Dur, op. 102/1
Variationen über die Arie aus der „Zauberflöte“: “Bei Männern, welche Liebe suchen“
Marilies Guschlbauer, Violoncello und Nikolaus Guschlbauer, Klavier

17.30 Uhr
Sechs Bagatellen, op. 126

Drei Brüder aus Österreich sind in die weite Kammermusikwelt ausgezogen – und haben überall Anerkennung gefunden. Das 1997 gegründete Eggner Trio wird vom Publikum im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, in der New Yorker Carnegie Hall, im Salzburger Mozarteum oder bei der Schubertiade Schwarzenberg für seine Leidenschaft und Kompetenz im wertvollen Klaviertrio-Repertoire geschätzt.

Als Schüler bedeutender Musiker wie Günter Pichler und Thomas Kakuska vom Alban Berg Quartett, Norbert Brainin vom Amadeus Quartett, Menahem Pressler vom Beaux Arts Trio und den Pianisten Paul Badura-Skoda und Oleg Maisenberg tragen die Eggners große musikalische Traditionen weiter. Und sie haben auch immer ein Herz für urösterreichische Musik wie jene von dem Tiroler Werner Pirchner, dessen Trio „Heimat?“ durch das Eggner Trio eine geradezu persönliche, warmherzige Note erhält. Heimat ist den Eggners auch der großartige Klaviertriokosmos des deutschen Romantikers Mendelssohn. Das letzte Wort ihres Innsbrucker Programms überlassen sie einem Jubilar: Jean Sibelius, dessen 150. Geburtstag die Musikwelt 2015 feiert. Als junger Geiger hat Sibelius nicht nur die Kammermusik der Wiener Klassik gespielt, sondern auch eine Zeit lang in Wien studiert. Also auch der Finne gehört ein bisschen zur Heimat der Eggners.

EGGNER TRIO:

GEORG EGGNER violine
FLORIAN EGGNER violoncello
CHRISTOPH EGGNER klavier


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