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Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Edward Steichen – In high Fashion


Grandioses OEuvre von Marlene Dietrich bis Winston Churchill.

Edward Steichen war als Kunstfotograf beidseits des Atlantiks bereits außerordentlich erfolgreich, als man ihm Anfang 1923 eine Stellung anbot, die zu den renommiertesten im Bereich der kommerziellen Fotografie zählte: die des Cheffotografen der Magazine Vogue und Vanity Fair aus dem Hause Condé Nast. In den folgenden fünfzehn Jahren setzte Steichen die Kultur der damaligen Zeit und ihre herausragendsten Vertreter aus Film, Literatur, Sport und Politik, von Marlene Dietrich bis Winston Churchill, ins rechte Licht und schuf so ein grandioses OEuvre. Die weltmännische Eleganz und der kühle Glamour, mit denen er die Kreationen der Haute Couture von Chanel, Lanvin und Schiaparelli inszenierte, prägen noch heute das Image der Vogue. Steichens Bilder für die beiden Zeitschriften zählen zu den Ikonen der Fotografie im 20. Jahrhundert. Die rund 200 Vintageabzüge aus der Sammlung des Condé Nast Verlags sind zum ersten Mal in Österreich zu sehen.

Edward Steichen (1879-1973) ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Fotografie. Bereits vor seiner Zeit bei Condé Nast hatte er sich als Protagonist der kunstfotografischen Bewegung einen Namen gemacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er als Direktor der Fotosammlung am New Yorker MoMA Maßstäbe in der Musealisierung des Mediums und kuratierte die wegweisende Ausstellung The Family of Man.

Eine Ausstellung der Foundation for the Exhibition of Photography Minneapolis/New York City/Paris/Lausanne, in Kooperation mit WestLicht. Schauplatz für Fotografie

Die Ausstellung wird ergänzt durch eine zeitgenössische Intervention der in Wien lebenden Künstlerin Caroline Heider (*1978). In ihren Arbeiten greift sie vorgefundenes Bildmaterial auf und macht sich dieses vermittels vielfältiger Strategien zu eigen – so auch Modefotografien aus der Vogue der Steichen Ära, die sie reproduziert und mit wenigen Knicken zu unwahrscheinlichen Körpern formt. Heiders Aneignungen hinterfragen die gängigen Modi der Repräsentation. Durch das Schichten der Faltung kommt Disparates zur Deckung, stülpen sich Peripherien ins Zentrum, verschwinden Blicke im Verborgenen.


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