Kunstausstellung

Edmund de Waal trifft Albrecht Dürer


Kunsthistorisches Museum

1010 Wien - Innere Stadt, Maria Theresien-Platz

Di., 11.10.2016 - So., 29.01.2017

Mo: Geschlossen
Di: 10:00 - 18:00 Uhr
Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
Do: 10:00 - 21:00 Uhr
Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Sa: 10:00 - 18:00 Uhr
So: 10:00 - 18:00 Uhr

2012 begann das Kunsthistorische Museum eine neue Ausstellungsreihe, zu der international renommierte Künstler eingeladen werden, um ihre jeweilige persönliche Auswahl von Objekten aus den Sammlungen des Hauses zu präsentieren. Die erste Ausstellung, The Ancients Stole All Our Great Ideas, wurde 2012 vom amerikanischen Künstler Ed Ruscha konzipiert. Für die zweite Ausgabe dieser Ausstellungsreihe wurde nun der englische Künstler und Autor Edmund de Waal eingeladen.

Im Laufe der letzten drei Jahre hielt sich Edmund de Waal wiederholt in Wien auf, um eine Vielzahl an Objekten sowohl in den Ausstellungsräumen des Kunsthistorischen Museums als auch in dessen Depots persönlich in Augenschein zu nehmen. Die von ihm getroffene Auswahl, die er unter dem Titel during the night (Des Nachts) zusammenstellte, beginnt mit der 1525 entstandenen bildlichen Wiedergabe eines Alptraums von Albrecht Dürer, die in einem zur Sammlung der Kunstkammer gehörenden Buch aufbewahrt wird. Weitere Darstellungen von Traum, Angst, Disharmonie, Unruhe und dem Augenblick zwischen Schlafen und Wachen entnahm de Waal den Beständen der Gemäldegalerie, der Kunstkammer, der Antikensammlung, der Bibliothek, der Sammlung alter Musikinstrumente, der Kaiserlichen Schatzkammer und der Kunstkammer von Schloss Ambras in Innsbruck. Manches davon wird den Besuchern vertraut sein, anderes weniger. Darüber hinaus sind in der Schau vier Objekte aus dem Naturhistorischen Museum Wien zu sehen sowie ein von Edmund de Waal eigens für die Ausstellung in Wien neu geschaffenes Werk. Das Netsuke Hase mit den Bernsteinaugen, berühmt geworden durch den gleichnamigen Bestseller von Edmund de Waal (2010), wird ebenfalls ausgestellt sein.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm bestehend aus Führungen, Vorträgen, Performances und weiteren Events begleitet sowie einem Ausstellungskatalog und einer Künstleredition, die Edmund de Waal speziell für das Kunsthistorische Museum gemacht hat.