Tanz · Theater

Editta braun company - Paula


Haushofers "Die Wand" – der unlängst auch verfilmt worden ist – dient als Ausgangspunkt des Tanztheaters.

Paula ist eine Frau, die an früher denken lässt und an Heimatfilme: an nasse Erde, grobe Stiefel, wolkenverhangene Täler und in der Morgensonne leuchtende Gipfel.

Aus Oberösterreich kommt schließlich auch Marlen Haushofer, deren Roman „Die Wand“ von einer Frau erzählt, die in der Einsamkeit der Berge, mitten unter Tieren, plötzlich ganz auf sich gestellt ist, abgeschnitten vom Rest der Welt – oder zumindest von dem, was davon noch übrig ist. Haushofers Entwurf – der unlängst auch verfilmt worden ist – dient als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen Braun und Heitzinger. In „Paula“ erforschen die beiden Künstlerinnen die Themen Grenzen, Beschränkung und Behinderung, Alleinsein und Ursprünglichkeit. Sie begeben sich auf die Suche nach dem, was wirklich zählt.

Tanz, Kreation, Performance Iris Heitzinger
Komposition Thierry Zaboitzeff
Lichtdesign Thomas Hinterberger, Peter Thalhamer
Dramaturgie Gerda Poschmann-Reichenau
Choreografie, Regie, Ausstattung Editta Braun und Iris Heitzinger
Mit Unterstützung von Bundeskanzleramt, Stadt Salzburg:Kultur, Land Salzburg:Kultur

Editta Braun, gestillt in Seeberg am Attersee. Sympathisiert mit der kommunistischen Community in Vöcklabruck, studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Salzburg. Politischer Aktivismus: weit links, Frauen. Gründet gemeinsam mit Beda Percht das Salzburger Performancekollektiv Vorgänge. Tanzausbildung: New York, Senegal, Paris. Pendelt im Orientexpress. Collision mit Jean-Yves Ginoux öffnet internationale Türen. 1989 Gründung der Editta Braun Company (ebcie.). Tour-Highlights: Kairo, Lahore, Novosibirsk, Jerusalem, Marseille, El Kef, Edinburgh, Tallinn und viele andere. Verwurzelung: Thierry Zaboitzeff, der Garten in Rif, Untersberg, Seen. Katzen. Die Ägäis.


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