Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Edith Tudor-Hart - In the Shadow of Tyranny


Die Wiederentdeckung einer großen österreichisch-britischen Fotografin: Edith Tudor-Hart (1908–1973), die in Österreichs Fotogeschichte unter ihrem Mädchennamen Edith Suschitzky bekannt ist, zählte zur Riege jener politisch engagierten Fotografinnen und Fotografen, die in der Zwischenkriegszeit mit sozialkritischem Impetus den politischen Entwicklungen begegneten.


Edith Suschitzky studierte am Bauhaus in Dessau und arbeitete um 1930 als Fotografin in Wien – zugleich war sie sowjetische Agentin. 1933 heiratete sie einen ebenfalls der kommunistischen Partei nahestehenden Engländer und flüchtete mit ihm nach Großbritannien. Dort entstanden brillante Sozialreportagen in den Londoner Slums oder im walisischen Kohlenrevier, die heute zu den Hauptwerken der britischen Arbeiterfotografie zählen.

Die Ausstellung ist die erste monografische Präsentation von Edith Tudor-Harts Werk. Neben Highlights der Zeit in England ist auch eine Auswahl ihrer frühen Wiener Bilder zu sehen. Ihre unprätentiösen, dokumentarisch geprägten Fotografien zu sozialen Themen stammen größtenteils aus dem Bestand der National Galleries of Scotland.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 18 Uhr

Tickets
Erwachsene EUR 8,-
SeniorInnen, Wien-Karte, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Studierende bis 27 Jahre, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen
EUR 6,-
Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre Eintritt frei!
Jeden ersten Sonntag im Monat für alle BesucherInnen Eintritt frei! Geschlossen: 1.1., 1.5. und 25.12.



ÜBERBLICKSFÜHRUNGEN:
Jeden Sonntag und Feiertag, 15 Uhr


Vergangene Termine