Kunstausstellung

Eco Flirt


Die Ausstellung geht aus von der einfachen These, dass die Kunst auf Wahrnehmung spezialisiert ist. Welcher Form der Wahrnehmung bedarf es also, um auf die ökologische und Klimakrise angemessen zu reagieren? Wie kann Kunst die Verschränkung von Subjekt und Milieu erfassen, darstellen und projizieren? Welche Formen der Aufzeichnung kann die Kunst entwerfen, wenn es darum geht, einen neuen Begriff von ,,Umwelt“ zu skizzieren? In dieser Ausstellung werden sich mehrere Gruppen von Studierenden der Akademie der bildenden Künste unterschiedlichen Ebenen und Dimensionen der Wahrnehmung von Environments widmen und ihre Ergebnisse und Vorschläge zeigen. Im Vordergrund stehen einerseits sehr empathische, andererseits molekulare Aufzeichnungen, Reaktionen und Übersetzungen von Innen- und Umwelten: Wetter, Wasser, Steppe, Schlamm, Stein, Boden, Haut, Zerfall und Rekreation. Das Ergebnis ist ein Netz von Kartographien neuer Vektoren in einem Wahrnehmungs- und Weltbezug, der in der Beziehung zwischen Subjekt und Gaia, der Erde, Intersubjektivitat als Gespächsrahmen ansetzt.

Studierende der Akademie der bildenden Künste, Wien:
Anna Anvidalfarei, Katarina Baumann, Anna Bochkova, Marius Brem, Sarah Fripon, Lisa Glawischnig, Katharina Grabner, Luis Hackbeil-Krieger, Sepideh Hassani, Simon Hezel, Florian Hofer, Christoph Alexander Kaltseis, Elena Kristofor, Lilian Kroth, Gerti Machacek, Taro Meissner, Jannis Neumann, Leonie Neumann-Mangoldt, Evelyn Plaschg, J.J. Rarnsauer, Marthin Rozo, Jeremias Rumpl, Kervin Saint-Père, Nora Aaron Scherer, Astrid Schütter, Siggi Sekira, Luka Sola, Eva Sommer, Flora Valentina, Els van Houtert, Daniela Zahlner, Julia Znoj, Anja Zorh

Ein Projekt der Akademie der bildenden Künste Wien und THE DISSIDENT GODDESSES’ NETWORK (Projektleiterin Felicitas Thun-Hohenstein) kuratiert von Elisabeth von Samsonow und Kate Strain


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