Pop / Rock

East India Youth


Mit seinen zu Beginn ein wenig improvisiert aussehenden Auftritten mit Laptop und Campingtisch machte sich William Doyle alias East India Youth seit Ende 2012 zum Gespräch in Londoner Szenekreisen. Sein Debütalbum "Total Strife Forever" erschien auf einem kleinen Label weitgehend unter dem Radar, erhielt aber bereits einige fulminante Kritiken, die dieses "ganz große neue britische Talent" (Uncut) erkannten und das "außerordentlich selbstsichere Debüt eines Künstlers, der genau weiß was er tut" (The Guardian) feierten.

Spätestens Ende Oktober 2014, als "Total Strife Forever" für den Mercury Prize nominiert wurde, schwoll das Medienecho nochmals rasant an. Und nun geht East India Youth mit seinem zweiten Album in die Vollen: "Culture Of Volume" ist mehr Pop als zuvor. Der Opener "The Juddering" wurde von David Bowies "Station To Station" und "Zuckerzeit" von Cluster inspiriert. "Beaming Lights" mit seinen Pet-Shop-Boys-Referenzen ist ein wunderschönes Stück Popmusik, das schließlich in die opulenten Soundlandschaften vom "Turn Away" fließt. Das Herzstück des Albums ist aber "Carousel", ein geradezu sehnsüchtiger Song voller Seele und elektronischer Anmut.

"Culture Of Volume" wirkt wie ein Vinylregal, in dem neben den Pet Shop Boys, Neu!, Kraftwerk, Brian Eno und dem Yellow Magic Orchestra auch alte Platten von Scott Walker stehen. East India Youth vereint all diese musikalischen Einflüsse und kreiert so seinen durch und durch eigenständigen Sound.


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