Jazz

EABS


Für das Septett EABS (steht für Electro-Acoustic Beat Sessions) begann alles von eben solchen improvisierten Sessions im Breslauer Klub „Puzzle“.

Die Bandmusiker sprechen auch selbst von einer Ursprungsidee, die auf die „Wiederherstellung der Dekonstruktion“ bassierte sowie die Verehrung der Klassiker schwarzen Musikkultur, vom Jazz bis Hiphop wie: Ahmad Jamal, Gil Scott-Herron, J Dilla, Pete Rock, aussprechen sollte. EABS entwickelte sich nun weiter und experimentierte fortan zwischen Hommage und Neuverordnung, Dekonstruktion und Kitsch, Soundtrack und Free Jazz, Fusion, Funk und Rap.

Mittlerweile setzt EABS zwar die Tradition der polnischen Jazzschule fort, entzieht sich aber gleichzeitig vielen Klangschemen, in dem es ganz eigene Auffasung der völlig eingefahrenen Musikstandards präsentiert, was auf ihrem Debüt-Album „Repetitions (Letters to Krzysztof Komeda)” bewiesen wurde. Die Musiker widmeten dieses Album der polnischen Jazzlegende Krzysztof Komeda und erkunden hier sein Werk aus den 1962—1967 Jahren. Ihre Erforschung galt speziell den Komedas Ballettetüden, der unzähligen Filmmusik (Kino-, Kurz-, Dokumentar- und Animationsfilme) sowie einem Lyrikprojekt „Jazz & Poesie“.

Seit der Premiere des Albums ist EABS bei 70 Konzerten aufgetreten. Darunter auch im legendären S1 Studio Witold Lutosławski in Warschau, beim Spring Break Festivals in Poznań und beim XJAZZ in Berlin. EABS trat auch auf einer kurzen Tournee in China (Xiamen, Guangzhou und Shenzhen) und im Vereinigten Königreich (London [KOKO, Total Refreshment Centre], Manchester, Liverpool) auf.


Vergangene Termine