Party · Pop / Rock

Dry the River


Dry the River verknüpfen ihre nie verleugneten Wurzeln aus dem Hardcore-Punk mit exzellenten Songwriter-Skills und einer ordentliche Portion schwelgerischen Pathos.

Das wirkt. Schon in den ersten Monaten nach dem “Auftauchen” der Band hatte sich bereits eine beachtliche Fanschar gebildet, die DRY THE RIVER und ihre Variante des Folkrock ins Herz geschlossen hatte.

Ein ehemaliger Anthropologie-Student, ein Ex-Obdachloser, ein Violinist mit klassischer Ausbildung und zwei “Normalos”: Dass sich Dry The River aus London dennoch auf einen Musikstil einigen konnten, grenzt fast schon an ein Wunder. Den unterschiedlichsten geographischen und musikalischen Lebenswegen folgend, treffen sich Pete Liddle (Gesang, Gitarre), Matt Taylor (Gitarre), Scott Miller (Bass), William Harvey (Violine) und John Warren (Drums) im Frühling 2009 in einem Haus in London. Sänger Liddle erinnert sich: “Wir waren in Metal-Bands und in Rock-Bands und ich habe dann eine Weile eher folkiges Zeug gemacht. Wir wollten diese Genres durchkreuzen. Das war unser Anliegen.“

Der Fünfer findet Gefallen an der Gesamtsituation und quartiert sich in oben genannter Immobilie ein. Fortan leben und musizieren sie in ein und demselben Haus, was für die Band unheimlich viele Freiheiten mit sich bringt, da sich ihr komplettes Leben nahezu in diesen vier Wänden abspielt. Leonard Cohen, Bruce Springsteen, Devendra Banhart, At The Drive-In: Die Palette an musikalischen Einflüssen ist groß, und so tüftelt man bereits wenige Wochen nach der Bandgründung an ersten Songs. Im Jahr 2010 spielt die Combo ihre ersten Headliner-Shows in London, die im Handumdrehen ausverkauft sind. Vor allem der opulente Mix aus Folk und Rock sowie das markante Falsett-Organ von Sänger Pete bleiben bei den Besuchern der immer größer werdenden Gigs haften.

Im Februar 2012 ist es dann soweit: “Shallow Bed” heißt das elf Songs starke Erstlingswerk. Für Sänger Pete Liddle bedeutet die Band mehr, als nur eine Ansammlung von Menschen, die zusammen musizieren: “Wir sind wie eine Familie. Ein anderes Line-Up könnte ich mir zum Beispiel gar nicht vorstellen. Man sollte sich an uns gewöhnen.“

Vergangenen Sommer haben DRY THE RIVER ihr zweites Album “Alarms in the Heart” herausgebracht – produziert von Charlie Hugall (Florence and The Machine, Ed Sheeran), PaulSavage (Mogwai, Franz Ferdinand) und Peter Miles (We Are The Ocean, Futures, The King Blues) und mit Arrangements von Valgeir Sigurðsson (Sigur Rós, Björk) ist das Werk wagemutig, weitreichend, selbstbewusst und zusammenhängend. Unbestritten ein riesen Schritt in Richtung Vielfalt und Größe. Das sollte man sich live auf keinen Fall entgehen lassen!


Vergangene Termine