Neue Klassik · Klassik

Droom - Neue Musik St.Ruprecht



Drøøm (Clemens Hausch & Benjamin Tomasi) untersuchen in dem Projekt lapse für die Kirche St. Ruprecht die räumliche Beschaffenheit, deren Ausdehnung und Endlichkeit in einem akustischen und visuellen Transformationsprozess. Mittels Impulsen wird der Raum vermessen und die Zeit in Segmente geteilt. In den Spannungsräumen zwischen den einzelnen Impulsen tritt die Architektur in den Vordergrund. Das Verklingen des Raumes – verstanden als sinnlich erfassbare Vergangenheit – ist Hauptakteur der Klangchoreographie.

So wie das Licht Teile des Körpers der Kirche visuell beleuchtet, so „beleuchtet“ der Impuls diese auf akustische Art und Weise. Die „aurale Architektur“ der Kirche wird hörbar. (Vgl. Blesser, Salter: Spaces Speak, 2006) Diese Koppelung aus Ton, Licht und Direktionalität erzeugt bei den Besucher_innen sehr vollständige und körperliche Eindrücke und erwirkt eine „sensorische Gewissheit“.

C. Hausch (Elektronik)
Benjamin Tomasi (Elektronik)