Theater

Dream, Spartacus, dream!


Über die Sehnsüchte nach einer gerechteren Zukunft, nach Verstandenwerden und Bedeutsamkeit - und darüber, mit welchen Mitteln man seinen Träumen nachjagen kann, ohne dass sie unterwegs zu Alpträumen werden.

Sparta, Marco und Bob steigen in ein Haus ein. Sie feiern sich. Denn zuvor hielt Sparta vor einer aufgebrachten Menschenmenge eine Rede über Ungerechtigkeit. Aufgeheizt von ihrem Erfolg erschaffen die drei in ihrer Zurückgezogenheit einander eine schöne neue Welt, erspielen sich eine Utopie und huldigen selbst- und weltverliebt Kunst, Politik und Philosophie.

Der Kult, den sie der "Revolutionärin Sparta" ironisch andichten, entwickelt sich selbstständig jedoch auch außerhalb der besetzten vier Wände. Ein Dominoeffekt tritt ein - und aus einer Rede heraus entlädt sich langsam aber sicher draußen auf den Straßen eine Revolution.
Oder sind es nur Aufstände? Oder ist es schon Terror? Oder passiert eigentlich überhaupt nichts?

Mit "Dream, Spartacus, Dream!" stellt das Theaterkollektiv werk89 Fragen nach den Mechanismen eines Personenkultes, aber auch nach politischer Mündigkeit im allgemeinen. Wie wird man ein politischer Mensch? Was macht ihn aus? Wie greifbar, wie erlebbar, ist revolutionäres Gedankengut? Was ist überhaupt revolutionär? Ist Liebe revolutionär? Und was ist am Ende aller Integrität für den Menschen von Bedeutung?

Im Anschluss an die Vorstellung am Fr. 11. Mär. um 19:30 findet ein öffentliches Publikumsgespräch statt

Autorin: Katharina Paul | Regie: Michael Alexander Pöllmann | Choreografie: Nikolaus Adler | Storyboard: Michael Alexander Pöllmann, Nikolaus Adler, Christine Beinl | Musik: Markus Jakisic | künstlerische Assistenz: Christine Beinl | Stagedesign: Sebastian Pöllmann | Kostüm: Sigrid Dreger | Licht: Claus Zweythurm | Produktion: Simon Hajós | Fotos: Maria Jociūtė | Trailer: Francisco Falcão | DarstellerInnen: Maria Walser, Boris A. Popovic, Philipp Stix


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